SummaryPilze sind reich an Protein, Ballaststoffen und bioaktiven Verbindungen. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass ein regelmäßiger Pilzkonsum mit einem geringeren Risiko für chronische Erkrankungen, einschließlich Krebs, sowie mit einer niedrigeren Gesamtmortalität assoziiert sein könnte. Ob ein höherer Verzehr von Pilzen auch in der deutschen Bevölkerung mit einer geringeren Krebsinzidenz und einer reduzierten Mortalität assoziiert ist, ist bislang noch unklar. Die NAKO Gesundheitsstudie bietet als große prospektive Kohortenstudie die Möglichkeit, robuste Analysen zu Assoziationen zwischen dem Pilzkonsum und der Krebsinzidenz und der Mortalität (Gesamtmortalität und Mortalität aufgrund von Krebs) durchzuführen.
Im Rahmen dieses Antrags möchten wir daher den prospektiven Zusammenhang zwischen dem Konsum von Pilzen und der Krebsinzidenz sowie dem Mortalitätsrisiko untersuchen und zusätzlich mithilfe von Substitutionsmodellen analysieren, welcher Effekt der Austausch einer Portion Pilze mit einer Portion eines als gesund oder ungesund eingestuften Lebensmittels auf diese Endpunkte hat.
Keywords
Krebs
Mortalität
Pilze
translational
InstitutionsUniversität Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Epidemiologie, UKSH Campus Kiel